Das Zuckerhütl ist der höchste Berg in den Stubaier Alpen. Es ist ein beliebtes Ziel, jedoch sind Permafrostveränderungen und allgemeine Klimatrends der Grund dafür, dass man im Sommer den Gipfel besser meidet. Im Winter und Frühjahr sind die Verhältnisse besser und man erreicht mit Steigeisen und Pickel das exklusive Gipfelkreuz. Wir gehen das Zuckerhütl vom Stubaier Gletscher aus, dessen Seilbahnen einen schnell zum Startpunkt auf über 3.100 m bringen. Es folgt eine Abfahrt, das Auffellen und bereit machen für den Aufstieg, und der Weg über das Pfaffenjoch und den Pfaffensattel zum Gipfel. Der Retourweg erfolgt meist auf derselben Route. Sind die Verhältnisse und die Fähigkeiten der Gruppe besonders gut, kann man über die Sulzenauhütte bis zur Grawaalm abfahren oder die Tour anspruchsvoll verlängern, indem man noch den Wilden Pfaff überschreitet. Apropos Wilder Pfaff: Er ist ein alternatives und sehr schönes Gipfelziel für all jene, die den steilen Gipfelaufbau des Zuckerhütls lieber auslassen. Man hat von seinem Gipfel aus ein gleichwertig gutes Panorama und kann die umgebende, hochalpine Landschaft intensiv wahrnehmen. Wer lieber mit Schneeschuhen geht... auch kein Problem, nur wird etwas mehr Zeit und gute Kondition benötigt.
Tour buchen1-3 Personen
1 Person 580€, 2 Personen 315€/Person, 3 Personen 230€/Person
800 bis 1.000 Höhenmeter im Aufstieg, und das in großer Höhe. Skitechnisch ist die Normalroute über den Pfaffen- und den Sulzenauferner keine besonders große Herausforderung - das Gelände ist flach bis moderat geneigt und für durchschnittlich sichere Skifahrer:innen bewältigbar. Abfahrten über den Sulzenauferner ins Tal erfordern sehr gute Skitechnik.
Dezember bis Anfang Mai

Christoph Soratroi

Thomas Peer

Moritz Orgler

Johannes Mair

Markus Emprechtinger

Raimund Huter

Johannes Kirschner

Matthias Knaus
Stubaier Bergführer GesbR